Aveiro

Roaming durch Aveiro ist das gleiche wie das Tauchen in den Gewässern des Centro de Portugal. Bekannt als das “Venedig Portugals”, die Stadt ist ruhig von der Ria de Aveiro, von Saramago wie beschrieben dominiert “eines lebenden Körpers, die das Land mit dem Meer verbindet wie ein riesiges Herz.”

Roaming durch Aveiro ist das gleiche wie das Tauchen in den Gewässern des Centro de Portugal. Bekannt als das “Venedig Portugals”, die Stadt ist ruhig von der Ria de Aveiro, von Saramago wie beschrieben dominiert “eines lebenden Körpers, die das Land mit dem Meer verbindet wie ein riesiges Herz.”

Gönnen Sie sich eine Tour auf den Moliceiro-Booten und durchfahren Sie die Flusskanäle der “ria”, die Sie wie Straßen aus silbernem Wasser durch die Stadt führen. Betrachten Sie jedes Detail der die Ufer umrandenden Jugendstil-Häuser und nehmen Sie an einer vom Museu da Cidade organisierten Führungen teil. Wenn es Ihnen lieber ist, können Sie sich natürlich auch alleine an das Steuer eines der kostenlos von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Fahrräder, den BUGAs, setzen. Wenn Sie sich in Aveiro umsehen und sich selbständig auf den Weg machen möchten, brauchen Sie in nicht viel mehr als das.

Einmal in die Stadt zurückgekehrt, sollten Sie erneut zu Kräften kommen und einige der regionalen Köstlichkeiten genießen. Ist es jedoch bald schon Mittag, dann könnten Sie es natürlich auch wagen, eine “caldeirada de enguias” (einen Aaleintopf) oder ein “carneiro à lampantana” (Lammfleisch) zu probieren. Sollten Sie allerdings mehr Lust nach etwas Süßem verspüren, dann können Sie in die Welt der regionalen Süßspeisen, in der bereits die Mischung aus Ei und Zucker wahre Wunder zu bewirken vermag, eintauchen. Probieren Sie ein Stück “ovos moles” lassen Sie sich von dem himmlischen Geschmack dieser goldenen Köstlichkeit hinreißen.

Halten Sie sich außerdem für den Besuch folgender Orte Zeit frei: Die international bekannteste Porzellanfabrik Portugals Vista Alegre und den Campus der Universität von Aveiro, welcher wahrhaftig ein Museum portugiesischer zeitgenössischer Architektur im Freien ist und in welchem Sie die Werke von Architekten wie Siza Vieira, Souto Moura, Alcino Soutinho, Carrilho da Graça und Gonçalo Byrne bewundern können.

Anschließend sollten Sie bis zur Costa Nova hinabspazieren und sich von der Farbenvielfalt des portugiesischen Küstengebiets in den Bann ziehen lassen. Dieser Strand ist für die aus Holz gefertigten und und in weißer und bunter Farbe bestreiften Häuser bekannt, die einst als Strohscheunen und Lager dienten und von Fischern zur Unterkunft und Übernachtung verwendet wurden. Direkt nebenan, am Strand Praia da Barra, steht der hochreichende, eindrucksvolle und Portugals höchster Leuchtturm Farol da Barra. Und wenn Sie schon einmal hier sind, dann stechen Sie doch an Bord der Santa Maria Manuela in See; dabei handelt es sich um einem aus 4 Masten bestehenden, aus dem Jahr 1937 stammenden und mittlerweile sanierten Logger, der heutzutage den Besuchern zum Erkunden der örtlichen Gewässer zur Verfügung steht. Es erwartet Sie auf jeden Fall ein Abenteuer.

Aveiro stand schon immer mit dem Seehandel, der Fischerei und der Salzgewinnung im Zusammenhang. Seit dem Mittelater hat sich diese von Monarchen geschützte und privilegierte Stadt fortwährend entwickelt; einen bedeutenden Wendepunkt verzeichnet die Geschichte, als Infanta Joana, Prinzessin und Tochter des Königs Afonso V, ins Kloster Convento de Jesus eingetreten ist. Auch in den folgenden Jahrhunderten waren Entwicklungen der Villa zu beobachten, so zum Beispiel in der Zeit als Portugal sich der Entdeckung auf See  hingab und Händler und Segler aus den unterschiedlichsten Flecken Europas an den Ufern der Ria absetzte.Als sich allerdings im 17. Jahrhundert der Verbindungskanal zum Meer verschloss, waren die größten Krisenzeiten, die diese Region zu durchstehen hatte, auch der Ria zuzuschreiben.Später, unter der Herrschaft des edelmütigen João V, wurde Aveiro zur Stadt und danach zum Sitz der Diözese ernannt.

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