Naturpark von den Gebirgen Aires und Candeeiros

Der größte Reichtum des Naturparks verbirgt sich tief im Innern des Aire- und Candeeiros-Gebirges. Das Kalkmassiv ist ein Paradies für Höhlenliebhaber, denn im Erdinnern warten wunderschöne Höhlen darauf, entdeckt zu werden. Das Wasser und die Zeit haben hier erstaunliche Gesteinsformationen entstehen lassen. Einige der Höhlen wie die von Santo António, Moeda, Mira d’Aire und Alvados sind

Der größte Reichtum des Naturparks verbirgt sich tief im Innern des Aire- und Candeeiros-Gebirges. Das Kalkmassiv ist ein Paradies für Höhlenliebhaber, denn im Erdinnern warten wunderschöne Höhlen darauf, entdeckt zu werden. Das Wasser und die Zeit haben hier erstaunliche Gesteinsformationen entstehen lassen. Einige der Höhlen wie die von Santo António, Moeda, Mira d’Aire und Alvados sind erschlossen und können besichtigt werden.

An der Erdoberfläche sieht man weder Bäche noch Flüsse, nur hier und da ein paar Felsen in der rauen Landschaft. Dennoch zeichnet sich die Tierwelt durch eine große Artenvielfalt aus. So gibt es allein 18 Fledermausarten (die Fledermaus ist auch das Symboltier des Parks), die in den zahlreichen Höhlen ideale Lebensbedingungen vorfinden.

Unweit von Rio Maior befinden sich die Salinen, in denen man die mühevolle Arbeit der Salzgewinnung aus Sole beobachten kann, die hier noch nach den gleichen Methoden wie schon vor über achthundert Jahren betrieben wird.

An der Ostflanke des Aire-Gebirges, ca. 10 km von Fátima entfernt, kann man die weltweit größte und bedeutendste Fundstelle von Sauropodenspuren aus dem mittleren Jura (175 Mio. Jahre alt) bewundern. Einige der ungefähr 20 Dinosaurierfährten, die durch Zufall in einem ehemaligen Steinbruch, der “Pedreira do Galinha”, gefunden wurden, sind über 100 m lang. Die hier gefundenen Fußspuren sind nicht nur die deutlichsten, sondern mit einer Länge von 95 cm und einer Breite von 70 cm auch die größten bekannten Abdrücke, die uns einen Eindruck von den Ausmaßen der größten Lebewesen vermitteln, die jemals die Erde bevölkert haben.

Zur Erkundung des Schutzgebietes stehen 16 vom Park empfohlene Wanderwege zur Verfügung. Wer das Gebiet auf originellere und bequemere Weise kennen lernen möchte, lässt sich einfach auf dem Rücken eines Esels durchs Gebirge tragen. Solche Touren werden von Freizeitunternehmen vor Ort angeboten.

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