Vale do Côa UNESCO Weltkulturerbe

Das von der Unesco im Jahr 1998 als Weltkulturerbe anerkannte Tal Vale do Côa ist dafür bekannt, dass es “der wichtigste Standort altsteinzeitlicher Felsenmalerei im Freien” ist.

Das von der Unesco im Jahr 1998 als Weltkulturerbe anerkannte Tal Vale do Côa ist dafür bekannt, dass es “der wichtigste Standort altsteinzeitlicher Felsenmalerei im Freien” ist. Dieses archäologisch bedeutsame Gebiet teilt sich in zwei von Flüssen gekennzeichnete Achsen auf: 30 Kilometer entlang des Rio Côa – Faia, Penascosa, Quinta da Barca, Ribeira de Piscos, Canada do Inferno – und 15 Kilometer entlang des Ufers des Rio Douro – Fonte Fireira, Broeira, Foz do Côa, Vermelhosa, Vale de José Esteves, Vale de Cabrões.

In Stein geritzte Kunst

Wie eine Galerie in der freien Natur, vermag das Gebiet Vale do Côa seinen Besuchern mindestens tausend Exemplare von Felsmalerei zu offenbaren. Sie wurden an 70 verschiedenen Orten gefunden, worunter die vor etwa 25.000 Jahre alten altsteinzeitlichen Gravuren den größten Anteil bilden.

Unter den eingravierten Bïldern sind Pferde, Stiere, Ziegen, Auerochsen, Hirsche und bewaffnete Jäger zu sehen; all diese wurden auf vertikal ausgerichteten Schieferschichten und unter Verwendung vier unterschiedlicher Techniken eingeritzt, die sich zuweilen auch miteinander ergänzen –  der Feinstrich (einfach oder gerillt), die Durchlöcherung, die Abrasion und das Ausschaben. Einige der post-paläolythischen Gravuren weisen außerdem Farbenreste auf.Tatsächlich ist es so, dass im Vale do Côa Zeichnungen und Gravuren aus den unterschiedlichsten Zeitaltern vorzufinden sind, so auch aus der Neustein- ,der Kalkstein- und der Eisenzeit. Etwas später, zwischen dem 17.und 20.Jahrhundert, hinterließen zuletzt Müller am Fuße dieses enormen Tals ihre Gravuren.

Wagen Sie sich durch diese wunderschöne den Fluss Côa umgebende Landschaft und lernen Sie die primitive Kunst der Menschheit kennen!

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