“Gott segne Vilar Formoso für die Menschheit, die sie den Ausländern vor 73 Jahren zeigte. Darf ich auch das Privileg haben, gut zu allen Menschen meines Lebens zu sein.” Henry Galler
Vilar Formoso war der Eingang nach Portugal, berühmt für seine Gastfreundschaft. Es gibt mehrere Zeugnisse von Flüchtlingen, die besagen, dass es sich um einen freundlichen Ort handelt, wo Flüchtlinge mit riesigen Töpfen Suppe, Brot und Unterschlupf willkommen geheißen wurden.
Portugal war ein neutrales Land auf dem Zweiten Weltkrieg und daher hat das Land eine entscheidende Rolle gespielt als ein Wegpunkt für die Flüchtlinge, die das Horror des Nazismus flohen. Die meisten Flüchtlinge waren anonyme Menschen, aber unter ihnen gab es auch renommierte Schriftsteller, Regisseure, Künstler, Schauspieler, Intellektuelle, Politiker, Königsfamilien, Geheimagenten, unter anderen.
Einige der Flüchtlinge, die in Portugal auf diesem Zeitraum kamen, berichteten diese Erfahrung in ihren Memoiren, wie z.B. Arthur Koestler, Alfred Döblin, Heinrich Mann, Antoine de Saint – Exupéry, Erika Mann, George Rony und Peggy Guggenheim.
Das Museum hat seine Türen am 26. August 2017 geöffnet und wurde von dem Präsident der portugiesischen Republik Marcelo Rebelo de Sousa eröffnet.
Architektur und Museum:
Luísa Pacheco Marques mit Milena Raposo und João Gomes
Komissar und Forschung:
Margarida de Magalhães Ramalho
Uhrzeit:
Dienstag bis Freitag: 9h00 – 12h30 / 14h00 – 17h30
Samstag, Sonntag und Feiertage: 10h00 – 12h30 / 14h00 – 17h30
Geschlossen am Montag, 1. Januar, 1. November, 24. und 25. Dezember