Stockfisch: ein Muss der portugiesischen Küche

Der allmächtige König der portugiesischen Tafel stattet den Portugiesen auch an Weihnachten, am 24. Dezember, einen Besuch ab. Bacalhau kann auf 1001 verschiedene Arten zubereitet werden, aber am Weihnachtsabend wird er auf sehr unprätentiöse Weise zubereitet: gekocht mit Kartoffeln und dem so genannten „Weihnachtskohl“. In einigen Regionen Portugals wird aus den Resten am 25. Dezember ein Mittagessen zubereitet. Diese Mischung wird „roupa velha“ genannt, wörtlich übersetzt „alte Kleider“. Eine historische Anmerkung: Die Einführung von Kabeljau in das Weihnachtsmenü geht auf die Zeit der Diktatur von Salazar zurück, etwa in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts – Bacalhau als politische Propagandawaffe.

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Oktopus: herrlich zart

In Nordportugal und auch im nördlichen Teil des Centro de Portugal gibt es den Brauch, am Abend des 24. Dezember Oktopus anstelle von Kabeljau zu essen. Entweder Oktopus-Reis, gekochten Oktopus mit Salzkartoffeln oder gebratene Oktopus-Filets – das Ergebnis ist absolut köstlich! Dieser Brauch wurde durch die Diktatur von Salazar, die den Kabeljau als Hauptweihnachtsgericht einführte, massiv unterdrückt. Damals wurde in Nirdportugal Oktopus sogar geschmuggelt, und er galt als eine exquisite Zutat, die für eine besondere Festzeit wie Weihnachten wie geschaffen war. Die Bevölkerung leistete Widerstand, und bis heute ist Oktopus der König der Weihnachtstafeln!

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Käse von der Serra da Estrela: eine königliche Delikatesse

Der König der portugiesischen Käsesorten ist ein Muss auf dem Weihnachtstisch in Portugal. Sein guter Ruf geht auf das 14. Jahrhundert zurück, denn der in der Serra da Estrela hergestellte Käse wurde oft als Geschenk für die königlichen Familien verschickt, vor allem in der Weihnachtszeit. Dieses ausgezeichnete Produkt ist einfach perfekt für endlose Familienmahlzeiten und passt perfekt zu den edlen Dão-Weinen.

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Rabanadas: ein wahrer Weihnachtsklassiker

Einfach gesagt handelt es sich dabei um eine Art Arme Ritter, in Portugal auch bekannt als „goldene Scheiben“ oder „Eierscheiben“. Diese Süßspeise ist ein echter Weihnachtsklassiker und eine kreative Art, altes Brot zu verarbeiten, das – gebraten und mit Zucker und Zimt überzogen – absolut unwiderstehlich ist !

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Weihnachtsfeuer: ein Symbol der Solidarität und Brüderlichkeit

Besonders im Landesinneren des Centro de Portugal gibt es die Tradition, Holz vor Kathedralen und Kirchen zu stapeln und die „madeiros“, große Feuer, anzuzünden. Eine Möglichkeit, die Gemeinde zusammen zu bringen, und gleichzeitig ein Symbol für den Geist der Solidarität und Brüderlichkeit, der für diese Feiertage so typisch ist.

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Filhoses: eine Tradition, die man unbedingt probieren muss

Traditionell am 24. Dezember am Kaminfeuer gebacken, sorgt diese Süßspeise für einen unvergleichlichen Duft, in dem sich die zahlreichen Zutaten vermischen: 12 Eier, 1 Kilo Mehl, 2 dl Olivenöl, Orangensaft, Brandy, 6 Suppenlöffel Zucker, Zimt und Hefe.
Draußen ist es kalt, aber nach einem köstlichen Kabeljau mit portugiesischem Kohl müssen wir die „Filhoses“ kosten. Ein wahres Muss auf allen portugiesischen Tischen.

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Cabeça: Ein nachhaltiges Weihnachtsdorf

Das Weihnachtsdorf Cabeça lädt uns ein, ein echtes Weihnachten zu entdecken, inspiriert vom Besten der Serra da Estrela: den Menschen und dem Gebirge. Das Hauptziel besteht darin, das ganze Bergdorf weihnachtlich zu schmücken. Alle Bestandteile dieser Weihnachtsdekoration werden von den Dorfbewohnern hergestellt. Die verwendeten Materialien sind alle natürlich und werden sorgfältig ausgesucht, wobei die Umwelt und die Artenvielfalt respektiert werden. Die Farbe wird von der Wolle der Serra da Estrela vorgegeben, die von mehreren Textilfirmen aus der Region geliefert wird.

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