Die Universität von Coimbra, die Oberstadt („Alta“) und Sofia wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Rektor der renommierten Universität Coimbra, João Gabriel Silva, sagte dazu: „Die Entscheidung der UNESCO unterstreicht den universellen Wert der portugiesischen Kultur und Sprache sowie die entscheidende Rolle Portugals bei der Gestaltung der Welt, wie wir sie kennen“. Coimbra ist damit die 15. Stätte in Portugal, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Auf einem Hügel über der Stadt gelegen, ist die Universität Coimbra mit ihren Fakultäten über mehr als sieben Jahrhunderte innerhalb der Altstadt gewachsen und hat sich ständig weiterentwickelt. Zu den bemerkenswerten Universitätsgebäuden gehören die Kathedrale Santa Cruz aus dem 12. Jahrhundert und eine Reihe von Fakultäten aus dem 16. Jahrhundert, der Königspalast von Alcáçova, in dem die Universität seit 1537 untergebracht ist, die Joanninische Bibliothek mit ihrer reichen Barockdekoration, der Botanische Garten, die Universitätsdruckerei aus dem 18. Jahrhundert sowie die große „Universitätsstadt“, die den 1940er-Jahren entstand.

Die Universitätsgebäude sind zu einer Referenz in der Entwicklung anderer Hochschuleinrichtungen in der portugiesischsprachigen Welt geworden, wo sie auch einen großen Einfluss auf die Forschung und die Literatur hatten. Coimbra ist ein ausgezeichnetes Beispiel für eine integrierte Universitätsstadt mit einer spezifischen städtischen Typologie sowie eigenen zeremoniellen und kulturellen Traditionen, die über die Jahrhunderte hinweg lebendig geblieben sind.

Besichtigungen

Täglich | Vom 1. August bis zum 30. September 2020
• Joaninische Bibliothek: 9.40 – 13.00 | 14 – 17 Uhr (letzter Einlass um 16.40 Uhr)
• Kapelle: 10 – 18 Uhr 
• Königlicher Palast: 10 – 18 Uhr 
• Laden: 10 – 13 | 14 – 17.45 Uhr
• Kartenverkauf: 9.30 – 17.45 Uhr
• Neuer Shop: 9.30 – 17.45 Uhr
• Da Vinci Ausstellung: 10 – 18 Uhr
• Wissenschaftsmuseum (Laboratório Chimico und Colégio de Jesus): 10 – 13 | 14– 18 Uhr