Ein Teil der Farbenpracht und der Schönheit von Aveiro ist untrennbar mit den berühmten Scheunen von Costa Nova verbunden. Diese typischen Gebäude wurden ursprünglich von Fischern als Lagerräume genutzt, längst aber dienen die meisten von ihnen als Sommerhäuser. Diese Häuschen liegen direkt am Strand und begrüßen das Meer mit ihren mit bunten Streifen bemalten Fassaden.

Lassen Sie sich von der warmen Schlichtheit des Fischerdorfs Costa Nova begeistern. Entdecken Sie den Strand, den Ort und die Geschichte dieser Region und die Nachbarstrände Vagueira und Mira. Eine echte Zeitreise!

Der Ursprung des Namens Costa Nova do Prado

Der Ortsname Costa Nova do Prado entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als das Fischerdorf Costa Nova gegründet wurde. Der Begriff „Costa Nova“ entstand nach der Eröffnung der Hafeneinfahrt in die Ria de Aveiro im Jahr 1808, um sie von der „alten Küste“, dem Strand von São Jacinto, zu unterscheiden, der bis dahin von den Fischern genutzt wurde. Der Name „do Prado“ weist einfach darauf hin, dass sich neben dem Strand eine ausgedehnte grüne Wiese befand.

Die Fischerhütten der Costa Nova

Im Laufe des achten Jahrhunderts ließen sich die Fischer von Ílhavo allmählich an der Costa Nova nieder, da dieser Küstenabschnitt einen einfacheren und im Vergleich zum Strand von São Jacinto weniger gefährlichen Zugang zum Meer bot. Und so begann auch der Bau der kleinen Häuser, die als Lager und Fischerunterkünfte sowie als Bootshäuser für die Fischerboote der Ria genutzt wurden. Die Original-Hütten  wurden aus vor Ort verfügbarem Material errichtet und stehen auf Pfählen im trockenen Sand. Die Holzlatten an der Außenseite wurden horizontal angebracht und knallrot angestrichen. Im Inneren waren sie geräumig und nicht unterteilt – so konnten sie am besten genutzt werden. Im Laufe der Zeit begannen einige Fischer, die Lagerschuppen in bewohnbare Unterkünfte zu verwandeln und ihre Familien während der Sommermonate bei sich unterzubringen.