In der Oberstadt von Coimbra und neben der alten Kathedrale Sé lädt das harmonisch wirkende Haus mit seinen weißen Wänden zur schriftstellerischen Betätigung ein und bietet die für kreatives Arbeiten nötige Ruhe. In diesem Haus entstand auch der Neo-Realismus. Hier traf sich der Dichter João Cochofel jahrelang mit so bedeutenden Persönlickeiten der Literatur, der Kunst und des politischen Denkens wie Fernando Namora, Carlos Oliveira oder Eduardo Lourenço.

Heute will die Casa da Escrita ein Raum für literarisches Schaffen, kulturellen Austausch, freies Denken und die Diskussion von neuen Ideen schaffen. Neben einer Buchhandlung und einer Bücherei verfügt die Einrichtung über einen Saal für Veranstaltungen und im zweiten Stock über Arbeitsräume, die portugiesischen wie ausländischen Schriftstellern als Unterkunft angeboten werden und die ein Raum für kreatives Schaffen sind.

Inmitten von Coimbra kann die Schriftstellerei gedeihen, Form annehmen und zum Leben erwachen.