Das in diesem Jahr erstmal von Rewilding Portugal organisierte Festival Côa - Corredor das Artes wird an fünf Wochenenden im Juli an fünf verschiedenen Orten im Großen Côa-Tal stattfinden: in Sabugal, im Faia Brava Naturreservat - Figueira de Castelo Rodrigo, in Pinhel, im Côa Museum von Vila Nova de Foz Côa und im historischen Dorf Almeida. Ziel des Festivals ist es, Künstler mit den Gemeinden vor Ort in einer natürlichen Umgebung, dem Großen Côa-Tal, zusammenzubringen, um gemeinsam Kunstwerke zu schaffen, bei denen die Landschaft selbst Teil des Kunstwerks ist. Unter Verwendung natürlicher Materialien und unter Berücksichtigung ihres natürlichen Zerfalls sollen sie sich auf natürliche Weise in den Entwicklungsprozess der Landschaft einfügen. Insgesamt werden an diesen Orten der Kunst im Großen Côa-Tal zwischen 6 und 10 Kunstwerke entstehen, die zu einem echten Freilichtmuseum für Kunst werden, die sich in die Landschaft integriert und mit ihr verschmilzt.
Immer an den Wochenenden sind die verschiedenen Gemeinden, die Teil des
Festivals sein werden, Schauplatz für das künstlerische Programm. An den
Wochentagen dazwischen wird die Auswirkung des Festivals auf die Umgebung
wissenschaftlich untersucht.
An den Wochenenden gibt es Kino, Theater, Musik und andere Kunstformen. Hinzu
kommen kleine Ausstellungen, bei denen lokale Produzenten den Besuchern ihre
Produkte und Dienstleistungen vorstellen können. Das Festival wird auch ein
spezielles Programm für die Jüngsten bieten.
Während der gesamten Woche stehen Workshops und Aktivitäten in der Natur, aber
auch Wissenschaft und Freizeit auf dem Programm. Hinzu kommen Besichtigungen
und Ausflüge zu den Kunstwerken, die von den Künstlern entwickelt wurden, die
sich im Rahmen von Künstlerresidenzen in der Region aufhalten werden. Wir
sprechen hier von Exkursionen in die Astronomie, Biologie und Geologie mit
Fachleuten aus diesen Bereichen, von Besuchen in den Re-Wilding-Gebieten und
vielen anderen Aktivitäten, die in den Geist und das Konzept dieses Festivals
eingebettet sind. Dies soll bewirken, dass die Entwicklung dieser Werke eine
besondere Verbindung zwischen den Künstlern und den umliegenden Gemeinden
herstellt und diese in den kreativen Prozess einbezieht.
Eine Reise zur Kultur, die man langsamen absolvieren sollte, um den langsamen
Rhythmus der Natur selbst zu respektieren.
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