S. Pedro do Sul liegt im Herzen des Lafões-Tals und wird von den Gebirgen von Arada und S. Macário umgeben, die beide zur Gralheira-Bergkette gehören. Hier findet man üppige grüne Landschaften, durch die kristallklare Bäche und Flüsse fließen und versteckte Dörfer in den Tälern. An einem idyllischen Ort 14 Kilometer von S. Pedro do Sul und gleich bei Santa Cruz da Trapa liegt das alte und noble Kloster São Cristóvão de Lafões. Dieses auf dem Gipfel des Arada-Gebirges und und in der Nähe des Barosa-Flusses angesiedelte Kloster huldigt dem Heiligen São Bento und ist auch der Ort seiner ersten Klausur. Er ist der Schutzpatron dieser Klosteranlage und gilt auch der Beschützer der „einsamen Wanderer“.

Frei João Cerita war Prior und Abt zur Zeit von D. Afonso Henriques, als das Kloster die Herrschaft über São Bento übernahm. 1161 trat das Kloster dem Zisterzienserorden bei.

Wie andere Klöster des Zisterzienserordens erlebte auch das Kloster des heiligen Christophorus von Lafões über sieben Jahrhunderte hinweg glanzvolle Perioden – im Mittelalter, als es am Ende des siebzehnten Jahrhunderts wieder aufgebaut wurde und vor allem, als es den Schutz und die Großzügigkeit des Königs D. João V. genoss, der ihm den Titel eines Königlichen Klosters des heiligen Christophorus von Lafões zusprach. Aber es gab auch Momente des Verfalls, besonders unter der ruinösen Führung der weltlichen Äbte.

Die Landschaft ist magisch, mit vielen heimischen Pflanzenarten wie Eichen-, Lorbeer-, Kastanien- und Haselnuss-Bäumen, und noch immer ist das geniale Wirken der Mönche zu spüren – etwa beim königlichen Aquädukt, das gebaut wurde, um Wasser in das Kloster zu leiten.