Wecken Sie Ihre romantische Ader und besuchen Sie den Ort, der einst Schauplatz der bekanntesten portugiesischen Liebesgeschichte war. Auf der Quinta das Lágrimas, wo Pedro und Inês sich heimlich trafen, steht heute ein Small Luxury Hotel, das von üppigen und von unterschiedlichsten Pflanzenarten bewachsenen Gärten umgeben ist, die man in Sachen Exotik mit den weltberühmten Botanischen Gärten vergleichen kann. Vergessen Sie die Vergangenheit und die Zukunft und verlieben Sie sich in das Jetzt und Hier. Entspannen Sie Ihren Körper und lassen Sie Ihren Geist auf Entdeckungstour gehen.

Der Brunnen der Inês

Eine Liebesgeschichte wird groß durch die Legenden, die sie am Leben erhalten. Und die Geschichte von Pedro und Inês ist da keine Ausnahme.

Obwohl der Prinz bereits einige Jahre mit Inês im Palast Paço de Santa Clara zusammen lebte, verbreitete der Volksmund die Legende, dass D. Pedro ein von der Quinta das Lágrimas bis nahe des Klarissenklosters reichendes Rohr verwendete, um sich mit seiner Geliebten zu verständigen. Angeblich soll er seine Briefe in kleine Holzboote gelegt haben, die seine Nachrichten mithilfe des Wassers aus der Fonte dos Amores bis zum anderen Ende beförderte.

In der Quinta das Lágrimas gibt es auch den Brunnen Fonte das Lágrimas. Die Legende besagt, dass das fließende Wasser den Tränen entstamme, die Inês bei ihrer Ermordung vergossen haben soll und dass ihr Blut einen rötlichen und noch heute sichtbaren Algenfleck auf dem Fels hinterlassen hat.

Durch die Gärten der Quinta das Lágrimas

Die Gärten der Quinta das Lágrimas wirken wie ein botanisches Museum, denn dort sind Pflanzenarten aus aller Welt vereint. Gründer dieses Projekts ist Miguel Osório Cabral de Castro, der seine Freunschaft zum Direktor des Botanischen Gartens der Universität von Coimbra nutzte, um das bunte Paradies, das die Quinta das Lágrimas einzigartig macht, aufblühen zu lassen. Zu den Gärten zählt auch ein Waldstück, in dem die könligliche Familie auf die Jagd ging, und ein direkt neben dem Palast gelegener Gartenbereich. Hier wachsen großartige Mammutbäume, Judasbäume, Steckenpalmen, Mexikanische Zypressen, Himalaja-Zedern, eine Großblättrige Feige und sogar eine majestätische, aus dem Süden Afrikas stammende Steineibe, von der es in Portugal nur noch ein zweites Exemplar gibt.